Die Universität Hohenheim weiht ihr Biogaslabor ein

Die Stromerzeugung aus Biomasse erlebt derzeit einen mit der Windenergie vergleichbaren Boom. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz garantiert Betreibern von Biogasanlagen seit dem 1. August 2004 20 Cent pro Kilowattstunde.

Die Universität Hohenheim (Baden-Württemberg) zeigt mit ihrem neuen Biogaslabor, wie solche Anlagen in Zukunft noch besser ausgelegt und betrieben werden können. Biogasanlagen leisteten Ende des Jahrtausends nur 65 Megawatt. Sie werden voraussichtlich bis Ende nächsten Jahres fast 1000 Stück produzieren. Und die Anzahl der Anlagen soll laut Fachverband Biogas von 2500 auf 4000 steigen.

In diesen Anlagen wird der Strom mehr oder weniger aus Abfällen erzeugt: Gülle, Gräser oder andere Pflanzen. "Dank garantierter Preise für die nächsten zwanzig Jahre ist dies für viele Landwirte ein lukratives Geschäft", sagte Thomas Jungbluth, Direktor des Instituts für Agrartechnologie an der Universität Hohenheim. "Mit diesem Labor wollen wir eine neue Generation effizienter Anlagen entwickeln und experimentieren", erklärt Hans Oechsner, der
Direktor des Nationalen Instituts für Bau- und Landmaschinen. Die Anlage mit 28 Reaktoren ermöglicht die gleichzeitige Prüfung unterschiedlicher Biomassematerialien mit unterschiedlichen Geräten und Prozessen. Die Reaktoren werden ebenfalls maschinengesteuert befüllt und die
Die erzeugte Gasmenge wird automatisch von einem Computer eingegeben.

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Kontakte:
- Dr.sc.agr. Hans Oechsner - Landesanstalt für Landwirtschaftliches
Maschinen- und Bauwesen - Tel .: 49 711 459, Fax: 2684 49 711 -
E-Mail:
oechsner@uni-hohenheim.de
Quellen: Depeche IDW, Pressemitteilung der Universität Hohenheim,
06
Herausgeber: Nicolas Condette
nicolas.condette@diplomatie.gouv.fr

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