Die UFC will die außerordentlichen Gewinne von Total besteuern

UFC-Que Choisir fordert die Parlamentarier auf, für die Einführung einer Sondersteuer von 5 Milliarden Euro auf die Gewinne des Ölkonzerns Total zu stimmen.

Der Gesamtkonzern wird in diesem Jahr einen Reingewinn von mehr als 13 Milliarden Euro gegenüber einem Jahresdurchschnitt von 5 bis 6 Milliarden Euro erzielen. Die Zusammensetzung dieser außergewöhnlichen Gewinne ergibt sich, gelinde gesagt, aus einem einzigartigen Wirtschaftsmodell: Die Ölkonzerne richten ihre vor- und nachgelagerten Margen an der Höhe des Rohölpreises aus. Folglich führt der Anstieg des Ölgehalts mechanisch zu einer Explosion der Gewinne der Ölgruppen.

UFC-Que Choisir hat berechnet, dass die Überschussgewinne von Total bei einer normalen Rentabilität von 15% im Jahr 4 2004 Milliarden Euro und im Jahr 7 2005 Milliarden Euro erreichen. Außerdem scheint das für die Tätigkeit von Total eingesetzte Kapital sind in den letzten zwei Jahren leicht zurückgegangen, was die künstliche Natur dieser zusätzlichen Gewinne verstärkt. Das Fehlen von Wettbewerb durch den Sektor ermöglicht es dem Ölkonzern daher, eine historische Miete zum Nachteil der Kaufkraft der Verbraucher zu bilden.

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Der UFC-Que Choisir bittet die Parlamentarier, bei der nächsten Änderung des Finanzgesetzes dem Beispiel Großbritanniens zu folgen, das gerade die Besteuerung der Ölgewinne aus der Nordsee verdoppelt hat. Der britische Finanzminister begründete diese Maßnahme sehr einfach mit der Aussage, dass "das Gleichgewicht zwischen Verbrauchern, die für Benzin oder Heizöl bezahlen, und [Öl] -Produzenten ausgeglichen werden muss". Diese Abgabe wird auch die Ölkonzerne ermutigen, ihre Preispolitik nach unten zu korrigieren, indem sie ihre Gewinne auf rationalen und objektiven Grundlagen wie Produktivität und Investitionsniveau berechnen.

UFC-Que Choisir schlägt zwei Maßnahmen vor, um sicherzustellen, dass diese Sondersteuer zum Wohle der Verbraucher und zur Förderung einer nachhaltigen Entwicklung umverteilt wird:

- eine strukturelle Maßnahme zur Verringerung der Ölabhängigkeit: 3,7 Milliarden Euro müssen für Investitionen in das öffentliche Nahverkehrsnetz aufgewendet werden, das dann fünf Jahre lang um 25% pro Jahr wachsen könnte. Ziel dieser Maßnahme ist es, die Häufigkeit von Diensten und die Dichte des Netzes so zu erhöhen, dass die Fahrzeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln nicht länger systematisch größer ist als die mit dem Auto.

- Kaufkraftmaßnahme: Gewährung eines Monats kostenlosem ÖPNV in ganz Frankreich, um die Auswirkungen des Benzinanstiegs der Verbraucher im Jahr 2005 abzufedern.

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Rulians Anmerkung: Die UFC hat alles auf den Punkt gebracht: Besteuerung von Ölüberschüssen und Reinvestition in den öffentlichen Verkehr. Herzliche Glückwünsche.

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