Zug: Advancing leiseren Schienengüterverkehr

Die Ausstellung „InnovTrans 2004“ in Berlin zeigt eine erste Vorschau auf eine technische Lösung für den geräuschlosen Schienenverkehr. Es handelt sich um einen rotierenden Rahmengüterwagen namens LEILA-DG, der leichter, leiser und strapazierfähiger als aktuelle Lösungen ist. Ein elektronisches Überwachungs- und Diagnosesystem erhöht auch die Produktivität. Der Wagen wurde von einem schweizerischen und deutschen Konsortium mit finanzieller Unterstützung des Bundesforschungsministeriums und des Eidgenössischen Umweltamtes BUWAL entwickelt. Auch das Umweltbundesamt war an dem Projekt beteiligt.

Die Bundesregierung betrachtet den Schienengüterverkehr als eine Herausforderung von großer Bedeutung für eine "nachhaltige Mobilität". Ziel ist es, das Volumen der zwischen 1997 und 2015 auf Schienen transportierten Güter zu verdoppeln. Eine der Voraussetzungen dafür ist eine starke Reduzierung der Lärmbelastung. Der Güterverkehr findet hauptsächlich nachts statt und derzeit gehören Güterwagen zu den lautesten. Die Innovationen des neuen LEILA-DG ermöglichen es, die Lärmbelastung im Vergleich zu Waggons mit Gusseisenbremsen um den Faktor 10 und im Vergleich zu bereits schalldichten Waggons mit Kunststoffbremsen um den Faktor 4 zu reduzieren.

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Der Wagen wird erstmals auf der vom 21. bis 24. September 2004 in Berlin stattfindenden Messe „InnoTrans“ der Öffentlichkeit vorgestellt.

Quellen: Depeche IDW, Pressemitteilung des Umweltbundesamtes, 82 / 04, 20 / 09 / 2004

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