Die Schweiz will ihre Stromerzeugung aus Windkraft ausbauen

Mit dem SuisseEnergie-Programm hat sich die Schweiz zum Ziel gesetzt, bis 50 100 bis 2010 Gigawattstunden (GWh) Strom aus Wind zu erzeugen. Der Anteil der Windenergie an der Stromerzeugung würde dann ab dann steigen 0,01% derzeit auf 0,1% in sechs Jahren.
Dann will der Bund bis 2025 dank des Windes 0,5% des nationalen Stromverbrauchs oder 300 GWh decken. Dies ist die Arbeit von 189 Windkraftanlagen, die Strom zwischen 12 und 25 Schweizer Franken (zwischen 8 und 17 Euro) erzeugen könnten
kWh.

Die für die Installation der Windkraftanlagen ausgewählten Standorte sind zahlreich: Insgesamt 96 Standorte, darunter 12 „vorrangige“ Standorte und 16 Standorte, die bereits im Rahmen einer kantonalen oder kommunalen Planung existieren. Die meisten dieser Standorte befinden sich im Jura-Bogen und im Alpenbogen.
Die Windenergie in Europa ist in den letzten zehn Jahren dramatisch gewachsen. Deutschland ist ein Pionier und verfügt über mehr als 7000 Windkraftanlagen. Allein die deutsche Region Baden-Württemberg produziert 45-mal mehr Energie als die Schweiz. Österreich, geografisch vergleichbar mit der Schweiz, hat eine 80-mal höhere Windkraft. „Die Schweiz muss daher ihr Windkraftpotential ausbauen“, unterstreicht Michael Kaufmann, Leiter des SuisseEnergie-Programms und stellvertretender Direktor des Bundesamtes für Energie (SFOE).

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Kontakte:
- Bundesamt für Energie (SFOE) -
http://www.suisse-energie.ch
Quellen: Energie Extra, Informationen des Bundesamtes für Energie
(BFE) und SuisseEnergie, 10/2004

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