Die Meeresatmung spielt mit dem Klima

Eine Forschungsgruppe von IFM-GEOMAR, einem Institut für Meereswissenschaften der Leibniz-Gemeinschaft, veröffentlichte in der letzten Ausgabe von Science die Schlussfolgerungen der Arbeit, nach denen der Ozean "atmen" würde. Wissenschaftler aus Kiel haben es ausschließlich in der
Labrador, ein Messroboter mit Sauerstoffsensoren.

Untersuchungen, die im Rahmen eines internationalen Projekts durchgeführt wurden, zeigen, dass dieses Meer im Winter große Mengen Luftsauerstoff "inspiriert". Wie eine Lunge scheint das Labradormeer einen Großteil der tiefen Schichten des Atlantischen Ozeans mit Sauerstoff zu versorgen. Die Messungen zeigen auch, dass der absorbierte Sauerstoff durch die Vermittlung von Meeresströmungen im gesamten Ozean schnell neu verteilt wird.

Dies könnte erhebliche Konsequenzen für die Klimaforschung haben, da die ozeanische Sauerstoffkonzentration eng mit der in der Atmosphäre zusammenhängt. Diese Entdeckung eröffnet somit den Weg für neue Forschungen zum Klimawandel.

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Kontakte:
- Lehrer. Arne Kortzinger, IfM-GEOMAR - E-Mail:
akoertzinger@ifm-geomar.de
Bibliographie: "Der Ozean atmet tief durch", Science, 19/11/2004. Autoren
A. Kortzinger, J. Schimanski, U. Send, D. Wallace
Quellen: Depeche IDW, Pressemitteilung des Leibniz-Instituts für
Meereswissenschaften, 18 / 11 / 2004
Herausgeber: Antoinette Serban,
antoinette.serban@diplomatie.gouv.fr

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