Finanz-Newsletter: Öl, mach mir Angst!

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Trotz des allgegenwärtigen Terrorismus treten die Märkte allmählich in die Sommerperiode ein. Das Fass Rohöl scheint schon im Winter! Bei über 60 US-Dollar in den letzten Tagen hält der Ölschock daher weiter an und seine Folgen liegen noch vor uns. Wird das Wirtschaftswachstum sowohl in den USA als auch in Asien kräftig und „energiehungrig“ bleiben, wird es in diesem Kontext von teurem Öl nachhaltig sein?

Die Betreiber, die durch die von der OPEC beschlossene Erhöhung der Quoten nicht ausreichend beruhigt sind, werden auf alle positiven Annahmen reduziert (bis zu 100 USD pro Barrel!). Sie müssen jedoch berücksichtigen, dass der rezessive Effekt, der sich daher selbst reguliert, dann wäre kräftig vor allem in China.

In einem schwierigen makroökonomischen Umfeld gibt es jedoch gute Nachrichten für Unternehmen und ihre Aktionäre, nämlich die Abschwächung des Euro gegenüber allen Währungen. Die Leitzinssenkung der EZB findet nach Monaten des Stillstands immer noch nicht statt, und die Gründe für diese Neuanpassung liegen auf der Hand:

- politisches Misstrauen in Europa nach gescheiterten Verfassungsreferenden,
- erhebliche kurzfristige Differenz nach dem sechsten Anstieg des EEF um 0,25%;
- unerschütterliche Dynamik des amerikanischen und chinesischen Wachstums.

Auch wenn die zugrunde liegenden Daten für den Dollarkurs weiterhin negativ sind, wird die Rückkehr zu einer konformeren Parität des Euro für ein Europa mit ersticktem Wachstum immer wieder zu einem neuen Atemzug werden. Italien zum Beispiel ist heute aufgrund der unzureichenden Tertiarisierung seiner Wirtschaft stark von Offshoring betroffen.


Die großen europäischen Unternehmen, die für den internationalen Markt offen sind, werden im Zeichen der Globalisierung des Handels einen größeren Platz einnehmen. Investoren, die durch hohe Dividendenrenditen und die Belebung des täglichen Finanzgeschäfts geschützt sind, müssen weiterhin Aktien für die Zukunft auf Kosten von Anleihen bevorzugen.

Das Niveau der Long Rates scheint eine Rezession zu sein! Die Erneuerung der Indizes deutet für ihn auf eine Nettowiederbelebung des Vertrauens hin. Es ist daher zweifellos zu früh, um den zugrunde liegenden Trend zu definieren. Aber wie ein fallendes Barometer bei wolkenlosem Himmel empfiehlt ein Minimum an Vorsicht regelmäßige Gewinnmitnahmen vor den Ferien und die Schaffung einer Geldbörse für die Rückkehr.

Schöne Ferien!

Quelle: www.boursorama.com

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