Aufgeladen durch die DST ein Sprecher Réseau "Sortir du nucléaire"

An diesem Morgen hat die Direktion für Sicherheit des Territoriums (DST) bei 8 h in der Wohnung von Stéphane Lhomme, Sprecher des Netzwerks "Sortir du nucléaire" und Autor des Buches "Nuclear Insecurity", eine Durchsuchung durchgeführt. Bald ein Tschernobyl in Frankreich? "(Editions Yves Michel).

Seit diesem Morgen befindet sich Stéphane Lhomme auf unbestimmte Zeit in Gewahrsam bei der Zentralpolizei von Bordeaux. Er wird verdächtigt, ein vertrauliches Verteidigungsdokument zu besitzen, das die Verwundbarkeit des EPR-Kernreaktors im Falle eines Flugzeugabsturzes eines Verkehrsflugzeugs nachweist. Der Fall ist in den Händen der Anti-Terror-Abteilung der Pariser Staatsanwaltschaft.

Das "Out of Nuclear" -Netz prangert diese Verhaftung an und fordert die sofortige Freilassung seines Sprechers.

Das Netzwerk "Sortir du nucléaire" hatte im September 2005 einen Brief eines Beamten der EDF (nicht von der Geheimverteidigung abgedeckt) veröffentlicht, in dem die Vertraulichkeit dieses Dokuments erwähnt wurde. Während der öffentlichen Debatte über die EPR, die Anfang April 2006 endete, hatte die CPDP (Nationale Kommission für öffentliche Debatten) eine Passage des schriftlichen Beitrags des Netzwerks "Sortir du nucléaire" zensiert, in der die vertrauliche Verteidigung dieses Dokuments erwähnt wurde.

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Dieser Fall zeigt einmal mehr die Undurchsichtigkeit und Zensur der Kernenergie.

Die Bürger haben das Recht, die Wahrheit über die Kernenergie und insbesondere den EPR zu erfahren. Das "Out of Nuclear" -Netzwerk fordert den Staat auf, das vertrauliche Verteidigungsdokument zum EPR "freizugeben", damit die Wahrheit über diesen Reaktor gesagt wird.

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Donnerstag Veröffentlichung 4 Mai 2006

Nuclear - Suicide Crash: Der gefährdete EPR-Reaktor

Das Netzwerk „Out of Nuclear“ verfügt über ein VERTRAULICHES VERTEIDIGUNGSDOKUMENT von EDF, in dem anerkannt wird, dass der EPR-Kernreaktor genauso anfällig ist wie die derzeitigen Reaktoren für einen Selbstmordabsturz. Dies ist absolut inakzeptabel für einen Kernreaktor, der, falls er gebaut wird, der erste Reaktor sein wird, der nach dem 11. September 2001 gebaut wird.

In Anbetracht der Tatsache, dass Frau Lauvergeon, Geschäftsführerin von Areva, Herstellerin des EPR, systematisch behauptet, dass dieser Reaktor "einem Absturz des Selbstmordflugzeugs standhalten soll", muss das "Sortir du Nuclear" -Netzwerk das bekannt machen Wahrheit durch Offenlegung des Inhalts des Dokuments "Vertrauliche Verteidigung". Auszüge:

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1) "Angemessene" Risikodeckung

Auszug: "Die Hypothesen in Bezug auf die Auswirkungen müssen eine" angemessene "Deckung für das Risiko gewährleisten und können nicht behaupten, alle Eventualitäten zu erfassen."
Kommentar des Netzwerks „Ausstieg aus der Kernenergie“: Eine „angemessene“ Risikodeckung im Falle eines Aufpralls bedeutet eine unvollständige Risikodeckung. Ein Selbstmordanschlag auf die EPR kann daher eindeutig zu einer nuklearen Katastrophe führen.

2) Den Bürgern die Wahrheit verbergen

Auszug: "Die verwendeten Annahmen, Regeln und zugehörigen Analysen sollten nicht in Sicherheitsberichten enthalten sein, die zugänglich oder wahrscheinlich öffentlich verfügbar sind."
Kommentar des Netzwerks „Sortir du nuclear“: Die Staats- und Regierungschefs wollen die Wahrheit vor den Bürgern verbergen. Die Informationen sind jedoch grundlegend: Wenn es gebaut wird, wird der EPR der erste Reaktor "nach dem 11. September 2001" sein. Es ist undenkbar, dass es nicht dafür ausgelegt ist, einem Selbstmordunfall standzuhalten.

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