Recycelte Jet-Stream

Die Idee ist verrückt im Wind. Dabei wird der zwischen 4 500-Messgeräten und 15 000-Höhenmessgeräten fließende Jetstream weltweit genutzt, um mit Hilfe von fliegenden Windkraftanlagen Strom zu erzeugen. Wie ein Drachen werden sie von einem ultraresistenten Vectran-Kabel auf dem Boden verstaut, das von zwei Aluminiumdrähten umgeben ist, die einen Strom von 20 000 Volt zu einer Station auf dem Boden leiten.

Der Erfinder des Konzepts, Bryan Robert von der Sydney University of Technology, plant, jede Windkraftanlage mit vier 40-Rotoren aus sehr leichten Materialien auszustatten. Sie werden zuerst als Propeller dienen, um das Fahrzeug auf die gewünschte Höhe zu bringen, dann beginnen sich die Blätter allein zu drehen, angetrieben durch den Strahlstrom. Bryan Robert hat berechnet, dass ein 600-Windpark mit diesen 20-Megawatt jeweils zwei Chicagoer antreiben könnte. Nachdem er Modelle getestet hatte, gründete er zusammen mit drei anderen Ingenieuren das kalifornische Start-up Sky WindPower. Sie planen, innerhalb von zwei Jahren einen 200-Kilowatt-Prototyp herzustellen, sofern sie die fehlenden 4-Millionen-Dollar finden.

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Problem: Diese fliegenden Windturbinen könnten Hindernisse für die Flugzeuge sein, aber der Erfinder antwortet, dass sich in der oberen Atmosphäre etwa fünfzehn Ballons befinden, ohne dass jemals ein Unfall beklagt wurde

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