photoelektrochemische Solar Wasserstoff oder PEC

PEC House: ein Solar-Wasserstoffzellenprojekt Laut dem BE de l'Adit

Obwohl Wasserstoff streng genommen noch keine nutzbare Energiequelle ist, ist er dennoch als Speichermittel von Kapitalinteresse. Die derzeitige Hauptschwierigkeit besteht jedoch darin, es „grün“ produzieren zu können. Die Eidgenössische Technische Hochschule in Lausanne (EPFL) hat kürzlich mit der Entwicklung einer photoelektrochemischen Zelle (PEC) begonnen, die Wasser auf der Oberfläche der Elektroden in Wasserstoff und Sauerstoff zerlegen kann. Im Gegensatz zu aktuellen Systemen, bei denen eine Solarzelle mit einem Elektrolyseur verbunden wird, besteht der Hauptnachteil von PECs in ihrem geringen Wirkungsgrad. Die EPFL hofft jedoch, 4,5 Renditen von rund 2009% und 7 von 2011% zu erzielen.

Das Projekt wird vom EPFL Energy Center koordiniert und vom Photonics and Interfaces Laboratory unter der Leitung von Professor Michael Grätzel, dem Erfinder der gleichnamigen Solarzellen, die von der Photosynthese von Pflanzen für inspiriert sind, pilotiert Sonnenenergie in Strom umwandeln. Diese Arbeit knüpft an die Arbeiten an, die Ende der 90er Jahre in Zusammenarbeit mit den Professoren Jan Augustynski in Genf und Gion Calzaferri in Bern durchgeführt wurden und die den Bau einer photoelektrochemischen "Tandemzelle" ermöglichten, deren Ergebnisse waren vielversprechend. Diese Zelle kombinierte einen Halbleiter mit einer Farbstoffzelle, wodurch der für die Wasserdissoziationsreaktion erforderliche elektrische Eingang erhöht wurde.

Lesen Sie auch:  Frankreich: Plan Soleil 2005-2006

Das neue Projekt namens PECHouse wird versuchen, dieses Gerät durch die Entwicklung stabilerer Materialien zu verbessern. In der Tat besteht das Haupthindernis für die Entwicklung dieses Zelltyps darin, Materialien zu finden, die Korrosion widerstehen und gleichzeitig einen erschwinglichen Preis aufrechterhalten. Mit einem Budget von rund 3,1 Millionen Euro wird PECHouse vom Bundesamt für Energie unterstützt und kann von den Fachkenntnissen und Fähigkeiten von EMPA, dem Bundeslabor für Materialien, profitieren.

PECHouse-Website: http://pechouse.epfl.ch
Michael Grätzel, Labor für Photonik und Grenzflächen, EPFL - Tel.: +41 21 693 31 12 - E-Mail: michael.graetzel @ epfl.ch

Quelle: "EPFL startet das Rennen um solaren Wasserstoff" - Le Temps - 17

Mehr:

- PECHouse, solare Wasserstoffzelle durch Photoelektrochemie
- Solarer Wasserstoff durch Sonnenkonzentration

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *