Dank der globalen Erwärmung erobert der Mistelzweig die Höhe

Man hat lange geglaubt, dass Mistel in der Schweiz nur in Regionen unter 1000 Metern über dem Meeresspiegel wächst.

Ein Wissenschaftler der Bundesanstalt für Wald-, Schnee- und Landschaftsforschung (WSL) hat jedoch in Höhen von bis zu 1500 Metern Exemplare von Kiefernmisteln gefunden. Dies ist eine direkte Folge der globalen Erwärmung. Das Klima hat sich im letzten Jahrhundert erheblich erwärmt. In der Schweiz war der Temperaturanstieg damals deutlich stärker als im Weltdurchschnitt: Allein in den letzten 30 Jahren sind die Temperaturen im Land um 1,5 Grad angestiegen. In den letzten 100 Jahren hat sich die Grenzhöhe des Verbreitungsgebiets der Kiefernmistel im Durchschnitt um mindestens 250 Meter erhöht. Dies geht aus einem Vergleich mit einer Studie von 1910 hervor.

Kontakte:
- Bundesanstalt für Wald-, Schnee- und Landschaftsforschung (WSL)
- http://www.wsl.ch
- Andreas Rigling - WSL - Tel .: +41 1 739 25 93
Quellen: "Globale Erwärmung: Mistel erobert Gebiete mit
die Höhe immer höher “- Pressemitteilung des Instituts
Institut für Wald-, Schnee- und Landschaftsforschung (WSL), 09
; "Mistel erobert höhere Lagen" - ATS - Le Temps,
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