Schweinegülle in Öl umgewandelt

Ist Öl zu teuer? Kein Problem. Professor Yuanhui Zhang, Biologe an der UrbanaChampaign University in Illinois, fand die alternative Energie: Schweinegülle. Der von ihm entwickelte Mikroreaktor wandelt die Abwässer in Rohöl um.

Unter der Einwirkung von Hitze und Druck fand er einen Weg, die langen Kohlenstoffketten der Aufschlämmung zu brechen, um flüssigen Brennstoff, Wasser und Methan zu erhalten. Die resultierende Substanz ist chemisch nahe an Rohöl mit einem höheren Schwefel- und Stickstoffgehalt. Sein Heizwert beträgt ca. 85% des Ölwertes. Es kann raffiniert werden, um Heizöl, Tinten oder Kunststoffe herzustellen. Es kann auch zur Stromerzeugung genutzt werden.

Keine Katalyse erforderlich. Die Aufschlämmung muss nicht vorgetrocknet werden. Bei diesem einfachen Vorgang können jedoch nur zwei Liter Gülle gleichzeitig umgewandelt werden, um in etwa fünfzehn Minuten einen Viertel Liter Kraftstoff zu erhalten. Trotzdem ist es vielversprechend. Laut Y. Zhang kann ein Schweinefleischmetzger in seinem Leben 75 bis 80 Liter Rohöl produzieren. Eine Farm von 10 Schweinen würde daher ungefähr 000 Barrel / Jahr produzieren. Bei 4760 € pro Barrel (36 $) ist dies
wäre ein Einkommenszuschlag von 12 bis 18 € pro Schwein (10% pro Kopf). Die Erfindung, die bis zu 70% der Trockenmasse der Aufschlämmung verbraucht und gleichzeitig den Sauerstoffverbrauch und die Gerüche verringert, könnte das Problem der Wiederaufbereitung von Abwässern lösen, die von Nutztieren erzeugt werden. Sie spielt vor allem eine Rolle. als alternative Energie zu Öl.

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Die Nutzung des Reaktors bei der Hälfte der Operationen würde die US-Ölimporte um 1,8 Milliarden Euro pro Jahr senken.

Dies erregte bei den amerikanischen Ölfirmen keine Begeisterung.

Die Idee, organische Stoffe in Kraftstoff umzuwandeln, ist nicht neu. Die ersten Untersuchungen stammen aus den 70er Jahren. Das Experiment wurde mit Pflanzenabfällen versucht und aufgrund der Prozesskosten und des gesunkenen Ölpreises abgebrochen. Bei fast 40 € pro Barrel
Das Interesse scheint wieder offensichtlich. Das System könnte für Geflügelkot, Kuhdung oder sogar menschlichen Kot angepasst werden.

Quellen: France Agricole (15 / 04 / 05) und das Sillon

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