Forscher reproduzieren die anorganische Synthese eines Kohlenwasserstoffs

Was wäre, wenn Kohlenwasserstoffe nicht nur aus einer langsamen Umwandlung organischer Stoffe, sondern auch aus anorganischen Prozessen stammen würden? Diese zentrale Frage für das menschliche Management von Energieressourcen könnte bald dank der Arbeit eines Teams unter der Leitung von Henry Scott von der Indiana University beantwortet werden. Im Geophysical Laboratory der Carnegie Institution (Washington, DC) haben Forscher erfolgreich die Bedingungen rekonstruiert, unter denen Methan unter Tage aus anorganischen Elementen erzeugt werden könnte.

Zu diesem Zweck platzierten sie Wasser, Eisenoxid (FeO) und Calcit (CaCO3) in einer Diamantambosszelle, einem Gerät zur Untersuchung von Materialien bei sehr hohen Drücken. Sie entdeckten, dass sich bei Wasserstoffdrücken, die denen entsprechen, die etwa 20 Meter unter der Erdoberfläche herrschen, und einer idealen Temperatur von 000 ° C die Wasserstoffatome im Wasser mit den Kohlenstoffatomen im Calcit verbinden Methan. Wissenschaftler planen nun, mit der Herstellung komplexerer Kohlenwasserstoffe (Ethan oder Butan) bei noch höheren Drücken zu experimentieren.

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Quelle: NYT 14 / 09 / 04 (Von Decay Petroleum? Vielleicht nicht, sagt Studie)

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