Die Klimaanlage CO2

Die Automobilindustrie hat einen wichtigen Schritt getan, als die Klimaanlagen der in vielen Ländern verkauften Fahrzeuge von Kältemittel auf Fluorkohlenwasserstoffe (FCKW-12) auf Fluorkohlenwasserstoffe (HFKW-134a) umgestellt wurden, die für die Ozonschicht weniger schädlich sind. .

Angesichts der Ziele des Kyoto-Protokolls und der Marginalisierung von Bordklimatisierungssystemen kann der Austausch von HFKW-134a jedoch ein wichtiges Thema für die Reduzierung der Treibhausgasemissionen darstellen: HFKW-134a hat einen 1300-mal größeren Einfluss auf die globale Erwärmung als CO2 in gleichen Gewichtsmengen.

Der Betrieb einer Klimaanlage hängt von der Verdichtung und Entspannung eines Gases ab. Ein Kompressor komprimiert das heiße Gas mit sehr hohem Druck, der durch einen Kondensator und einen internen Wärmetauscher (der den Wärmeaustausch mit der Niederdruckzone ermöglicht) geleitet wird, um gekühlt zu werden, und strömt dann durch den Druckminderer. Aus ihm tritt eine Flüssigkeit aus, die die Kühlung des Fahrgastraums beim Durchgang durch den Verdampfer ermöglicht. Das Gas mit niedrigem Druck wird dann in einem Kondensator gesammelt, bevor es im Wärmetauscher zirkuliert und für einen neuen Zyklus wieder im Kompressor belassen wird.

Lesen Sie auch: Japan: die Höhepunkte des Jahres 2004

CO2 ist ein Gas, das in naher Zukunft als Kältemittel für Klimaanlagen angesehen werden kann, um HFC-134a zu ersetzen. Die Verwendung von CO2 wirft verschiedene Schwierigkeiten in Bezug auf den Druck auf, bei dem es als Kältemittel verwendet werden muss. In der Tat ist die kritische Temperatur von CO2 niedriger als die von HFC-134 und sein kritischer Druck ist höher, wodurch die Klimaanlage gezwungen wird, unter Bedingungen zu arbeiten, die schwieriger zu erreichen sind. Dies impliziert widerstandsfähigere Materialien, die daher schwerer und teurer sind, was die Vermarktung dieses Systemtyps gegenwärtig behindert.

Denso, ein japanischer Ausrüster, stattete 2002 das experimentelle Brennstoffzellenfahrzeug von Toyota mit einer CO2-Klimaanlage aus.

Die Klimaanlage kann zur Beheizung des Fahrgastraums eingesetzt werden. Dies ist ein wesentlicher Faktor, wenn man die zukünftige Entwicklung von Brennstoffzellenfahrzeugen berücksichtigt, die keine heiße Quelle (Wärmekraftmaschine) als Heizung haben.

Herausgeber: Etienne Joly, Amt für Wissenschaft und Technologie
Botschaft von Frankreich in Japan
transport@ambafrance-jp.org

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *