Klarer Himmel: zum Guten oder zum Schlechten?

Ist die im US-Kongress zur Diskussion stehende Gesetzesvorlage zu Clear Skies ein Rückschritt oder ein Fortschritt im Kampf gegen die Umweltverschmutzung?

Die Veröffentlichung eines noch vorläufigen Berichts des Ausschusses für Umweltstudien und Toxikologie (BEST) der American Academy of Sciences (NAS) scheint die Kontroverse wiederbelebt zu haben. Clear Skies wurde 2002 von Präsident Bush eingeführt und soll bestehende Rechtsvorschriften ersetzen, die darauf abzielen, die Industrieemissionen von drei Hauptschadstoffen (Quecksilber, Stickoxide und Schwefeldioxid) bis 70 um 2018% zu senken. .

Zu diesem Zweck ist insbesondere die Einrichtung eines Systems von "Verschmutzungsrechten" vorgesehen. In der Praxis erhält ein Unternehmen, das die zulässige Verschmutzungsschwelle überschritten hat, Gutschriften, die es an ein anderes Unternehmen weiterverkaufen kann, das die zulässige Verschmutzungsschwelle überschreitet. Nach Ansicht der BEST-Experten ist es "unwahrscheinlich, dass Clear Skies zu strengeren Emissionsgrenzwerten für einzelne Quellen führt als mit dem New Source Review (NSR) -Programm" - einem Regelwerk, das seit 1977 vorgeschrieben ist Kraftwerke müssen während des Betriebs Schadstoffminderungsgeräte einsetzen, um ihre Anlagen zu aktualisieren (und nicht die Wartung, ein subjektives Kriterium, das zu flexiblen Interpretationen geführt hat). Das Urteil reagierte auf diejenigen, die der Umweltpolitik der Regierung am kritischsten gegenüberstehen und sie als Auftakt zur Schwächung der Luftqualitätsvorschriften betrachten.

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Die Environmental Protection Agency (EPA) unterstützt ihrerseits, in die richtige Richtung zu gehen.
Bezüglich des Electric Reliability Coordinating Council (einer industriellen Interessengruppe) merkt er an, dass die geltenden Gesetze zwar strenger erscheinen mögen, aber oft zu langwierig sind
gerichtliche Schlachten; Insgesamt sollte das Kredithandelsprogramm daher effektiver sein. Zum Vergleich: Ein ähnliches EPA-Projekt für sauren Regen hat vor einem Jahrzehnt einwandfrei funktioniert, aber in jüngerer Zeit hat das Projekt gegen Smog in Südkalifornien nicht die erwarteten Ergebnisse erzielt.

LAT 14/01/05 (Bushs "Clear Skies" -Plan ist ein Rückschritt, heißt es in dem Bericht)

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