Kohlevergasungs- und Kalkanlagen ohne CO2-Emissionen?

Wissenschaftler der Universität Stuttgart entwickeln in Zusammenarbeit mit europäischen Forschungs- und Industriepartnern ein innovatives Konzept für ein nahezu emissionsfreies Kraftwerk.

Das Institut für Verfahrenstechnik und Anlagentechnik (IVD - Institut für Verfahrenstechnik und Dampfkesselwesen) der Universität Stuttgart, das über langjährige Erfahrung auf dem Gebiet der Energietechnologie verfügt, koordiniert das mit 1,9 finanzierte Projekt. XNUMX Millionen Euro von der Europäischen Union. In diesem Projekt wird Braunkohle verwendet, ein kostengünstiger Energieträger, der in Europa in großen Mengen vorhanden ist.

Anstatt die Holzkohle einfach zu verbrennen, wird sie mit gebranntem Kalk, der dem Wasserdampf zugesetzt wird, mit Kohlensäure versetzt. Der Kalk nimmt so das gebildete CO2 auf und wandelt sich in Kalkstein um. Abhängig von der Menge des verwendeten Kalks enthält das erzeugte Gas sehr wenig oder keinen Kohlenstoff, und bei einer optimalen Dosierung ist es möglich, nur Wasserstoff zu produzieren.

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Dies kann dann in Kraftwerken mit Gas- oder Dampfturbinen zur Stromerzeugung ohne Schadstoffemissionen eingesetzt werden (bei der Verbrennung von Wasserstoff entsteht nur Wasser). Der erzeugte Kalkstein wird selbst in einem zweiten Reaktor verbrannt und im ersten Reaktor als gebrannter Kalk zurückgeführt, um das CO2 zu extrahieren.

Auf deutscher Seite sind die Projektteilnehmer die Firma IVE Weimer aus Sindelfingen (Herr Weimer ist der Initiator der Technik), das Forschungszentrum für Wasserstoff und Solarenergie in Stuttgart, die Firma von Bergbauindustrie Vattenfall Europe Mining sowie die Universität Cottbus (Brandenburg). Insgesamt nehmen 13 Partner aus 7 europäischen Ländern an dem Projekt teil.

Kontakte: Dr.-Ing. Roland Berger, Institut für Verfahrenstechnik und Dampfkesselwesen der Universität Stuttgart, Pfaffenwaldring 23 - 70569 Stuttgart.
Tel.: +49 (0) 711 685 3492 - Fax: +49 (0) 711 685 3491, E-Mail: berger@ivd.uni-stuttgart.de

- http://www.eu-projects.de
- http://www.ivd.uni-stuttgart.de

Quellen: Depeche IDW, Pressemitteilung der Universität Stuttgart,

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Herausgeber: Nicolas Condette

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