Biogas, Biomasse zu neuen Technologien Gas

Strom und Wärme aus Biomasse mit neuer Gasproduktionstechnologie

Am 3. August 2009 stellte der Bundesumweltminister Sigmar Gabriel der Technologieplattform für Bioenergie und Methan (TBM, [3,5]) im Rahmen der EU rund 1 Millionen Euro zur Verfügung föderales Umweltinnovationsprogramm. Mit Hilfe eines Pilotprojekts wird das Unternehmen TBM erstmals ein kürzlich entwickeltes Gasproduktionsverfahren zur Erzeugung von elektrischer Energie und Wärme aus Biomasse implementieren. So können rund 26.000 Tonnen Kohlendioxid (CO2) eingespart werden. Darüber hinaus wird an derselben Stelle eine Forschungs- und Entwicklungsplattform "BtG" (Biomass-to-Gas, [2]) errichtet, die im Rahmen des Bundesförderprogramms mit 1,1 Millionen Euro ausgestattet ist. " Optimierung des Energieverbrauchs von Biomasse “.

Sigmar Gabriel: „Der Energieverbrauch von Biomasse ist ein Schlüsselfaktor für die praktische Anwendung des 2007 von der Bundesregierung beschlossenen Maßnahmenpakets zur Bekämpfung des Klimawandels. Wir wollen die Treibhausgasemissionen bis 40 gegenüber 2020 um 1990% senken. Dezentrale Erzeugung von Gas aus Biomasse zur gemeinsamen Erzeugung von Strom und Wärme; Rohstoffe effizienter nutzen und weniger Emissionen erzeugen “.

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Das Unternehmen TBM wird eine kürzlich vom Forschungszentrum für Solarenergie und Wasserstoff (ZSW, [3]) der Region Baden-Württemberg entwickelte Technik in die Praxis umsetzen. Im Vergleich zu den derzeit in Betrieb befindlichen Biomasseanlagen wird ein neues Material als Wirbelbett [4] und eine andere Betriebsmethode implementiert, mit der ein gasreiches Gas erzeugt werden kann. Das als Wirbelbett verwendete Calciumoxid trägt dazu bei, die Menge an CO2 und Teer im Gas zu reduzieren. Darüber hinaus ermöglicht die Verwendung reduzierter Temperaturen die Verwendung von Holzresten, und somit werden die hohen Anforderungen an den Standort in unmittelbarer Nähe des Biosphärenreservats der Schwäbischen Alb berücksichtigt.

Im Rahmen des Forschungsprojekts werden Möglichkeiten der umweltfreundlichen Nutzung der produzierten VRE [5] untersucht, insbesondere für die zusätzliche Wasserstoffproduktion und den Ersatz von Erdgas. Darüber hinaus werden die Möglichkeiten einer effizienteren Produktion untersucht.

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Die beiden Projekte werden im Rahmen der vom Bundesumweltministerium (BMU) initiierten Initiative zur Bekämpfung des Klimawandels unterstützt. Das Land Baden-Württemberg beteiligt sich mit 1,3 Millionen Euro an dem Forschungsprojekt und investiert weitere 500.000 Euro in den Bau der Demonstrationsanlage.

- [2] BtG: Flüssiger synthetischer Kraftstoff aus Biomasse und Gas. Die Btl-Route umfasst drei Hauptstufen: die Konditionierung der Biomasse (Pyrolyse oder Torrefektion), die Vergasung und Behandlung des Synthesegases sowie die Synthese des Brennstoffs selbst gemäß der Fischer-Tropsch-Reaktion.

- [4] Fließbett: Ein Fließbett besteht aus einer Reihe fester Partikel, die von unten nach oben von einer Flüssigkeit durchströmt werden, deren Durchflussrate so ist, dass die Reibung der Flüssigkeit auf den Körnern ihr Gewicht ausgleicht. Die Teilchen werden in Bewegung gesetzt und unterliegen vielen Wechselwirkungen, aber ihre mittlere baryzentrische Bewegung ist Null.

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- [5] VRE: Absorptionsverstärkte Reformierung

Quelle: BE Deutschland

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